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>>> PROGRAMME <<<

www.migrantenpop.de

Sie: Deutsche, von kleinauf wegen der südländischen Oma als Viertelitalienerin tituliert. Irgendwie schon, aber nicht wirklich, eher abtrünnig katholisch - trotzdem altbacken mit entscheidenden Abweichungen und Brüchen. Es gab Zeiten, in denen sie wirklich glaubte, man käme wegen vorehelichem Sex in die Hölle. Mittlerweile lebt sie auf St. Pauli und denkt in stillen Stunden gerne an ihr Leben auf dem pittoreksen Vorstadtdorf in Dortmund. Wo sie in ihrer Großfamilie unter unzähligen Italienerin aufgewachsen ist, von denen, außer Oma überhaupt keiner italienisch, sondern nur Ruhrpott spricht.

Migrantenpop

Er: der einzige evangelische Türke weit und breit, der Deutsche in Asisch unterrichtet und Christen wie Moslems gleichermaßen die Leviten liest. Dabei ist er Westfale durch und durch, was so weit ging, dass er seinem ehemaligen Chef -immerhin Sauerländer- viel zu Deutsch war. Trotz allem bleibt die Nase wie sie ist, und so berichtet hier einer aus dem Grenzland zwischen zwei Kulturen, wo Westfalen und Anatolen einander erschreckend ähneln.

Warum Migrantenpop? (2011)

Interview

Mix aus Lesung, Musik, Vortrag und Performance.

Selbst ist das Fräulein

Abbildung Fräulein Nina

Fräulein Nina ist eigenwillig. Sie versucht moderne Anforderungen an Frau-Sein zu erfüllen und ist gleichzeitig fleischgewordene 50er-Jahre-Erziehungsmoral. Sie ist eigenständig und das 24 Stunden am Tag - beruflich wie privat. Sie kann manches Lied vom hohen Preis für ihre Autonomie singen. Chefs und Vorstadtmachos kommen ihr nicht ins Haus. Hochstudiert und hochbegabt wagt sie den schwebenden Seiltanz, fern von Familie, festem Einkommen und Ehemann. Ihre Oma fragt zurecht, wo das alles noch hinführen soll - so ohne Auto. Notfalls nach Italien, ins Land ihrer Träume. Fräulein Nina singt sich ihre italienische 2.-Folge-Generation-Seele aus dem Leib und erzählt immer fort davon, was sonst noch alles so bei ihr schief geht, aber das dann so richtig!

Fraeulein Nina zur Lage der Nation! (2011)

Kabarett & Komisches Konzert mit Schlagern und Chansons.

>>> SHOWS <<<

www.guten-tacheles.de

Abbildung Guten Tacheles

Lesehow der Autoren Murat Kayi, Torsten Sträter, Tobi Katze und Quoten - Fräulein Nina. Diese Show ist eine Achterbahnfahrt für Zuschauer und Perfomer. Die 4 sind Haus- und Hofdichter der Kulturbühne DEW21 in Dortmund und präsentieren hier vierteljährlich ihren neuesten literarischen Stoff. Das jedoch meist in ungebügelten Hemden und ungehobelt- rotziger Manier.

Endlich auch, ab 2012 viermal im Jahr im Haus 73 in Hamburg- Schanzenviertel. Termine werden noch bekannt gegeben.

Ein literarischer Mix aus Prosa, Spontangedichten und Quizshow.

Eine Italiana muss immer singen

Viertelitalienerin- Video

Abbildung Fräulein Nina Spaghetti klein

Alle waren sie verliebt in Bella Italia: Peter Kraus, Connie Francis, die sich zur Bacarole in der Nacht träumte, Peter Alexander, René Carol, Domenico Modugno, der sich wünscht, dass das Küssen immer so wie beim ersten Mal ist - "Comé prima". Rocco Granata, beliebtester singender Gastarbeiter, der sich gen Heimat zurücksehnte, blieb dann doch lieber an "Themse, Rhein und Elbe", um als vollblutiger Italiano für blondgelockte Mädels ein Liedchen zu trällern. Die Deutschen hingegen strömten nun zu abertausenden nach Italien. Vor Ort schwärmten sie nicht nur für den Papst und den Messwein, sondern für Amore, Pasta und Lambrusco. Wer sich kein Camping in Rimini leisten konnte, der brauchte sich nicht grähmen, denn ab 1955 kamen die Italiener zum Arbeiten nach Deutschland, um hier den Wirtschaftsaufschwung mit anzukurbeln. Statt freizügig und muskulös in modischen Badeshorts am Strand von Caorle standen Ciros, Allessandros und Marcos nun zusammen mit Dieter, Karl, Franz und Willi am Fließband und in ihrer Freizeit an den Bahnhöfen und machten sich damit recht unbeliebt. Nicht nur diese, sondern noch ganze andere Einwanderergeschichten von Italienern in Deutschland weiß Fräulein Nina zu erzählen und von ihrem eigenen, sehr schwachen Migrationshintergrund. Sie singt sich ihre italienische 2.-Folge-Generation-Seele aus dem Leib! Heißblütig, romantisch, voller Liebe, samt aller Klischees läßt sie zusammen mit ihrem musikalischen Begleiter das Italien der 50er Jahre wieder aufleben, die bis ins Heute führen.

Migrantisch-romantisches Konzert mit Geplauder.

St. Pauli Geschichten-

der Kiez auf Tour

Paulitrash

Der Autor und Kirchenkritiker "Monsignore" liegt auf der faulen Haut, sackt Staatsknete ein und bittet einmal monatlich zur Performance-Revue in den ehemaligen SM-Keller des "komet" in Sankt Pauli. Auf dem täglichen Weg zum Kiosk begegnen ihm Hunde, Dreck, Touristen und Nachbarn, darunter seit einiger Zeit auch Fräulein Nina. Wenn die nicht gerade an ihrem St. Pauli- Onlinemagazin arbeitet, lässt sie sich von "Monsignores" Kieztratsch fesseln. Zusammen liefern die beiden eine St. Pauli-Revue mit Texten, Diashow & Videos in übelster Bildqualität. Mitten aus dem Herzen des pulsierenden Viertels, in dem der Wahnsinn, der Monsignore und das Fräulein zu Hause sind.

Ein trashiger Mix aus Lesung, Musik, Dia- und Videoshow.